Blicken wir der Realität ins Auge: Meine ehemals vor Vitalität strotzenden Kübelpflanzen bieten zum Teil ein deprimierendes Erscheinungsbild. Aus den schönsten Exemplaren wurden blattabwerfende Elendsgestalten.
All meinen Gefühlsregungen zum Trotz und nach einem viel zu langem Hin und Her ist es mir endlich gelungen mich von ihm zu trennen. Schnell, sauber und ohne Sentimentalitäten.
"Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde." Sagt man. Um dem tieferen Sinn dieses Zitates auf die Spur zu kommen sollten wir bedenken, dass das Wort "Glück" zweierlei Bedeutung hat. "Glück" als positiv empfundener Gemütszustand im Sinne von glücklich sein oder "Glück" als positiver Umstand im Sinne von Glück zu haben. Positiv ist es allemal. So oder so gesehen.
Mein Weihnachtskaktus war ein Sorgenkind. Von Anfang an. Er, der liebevoll gepflegt, umhegt, gegossen und gedüngt wurde, wollte nicht blühen. Partout nicht.
Mit ungebremster Vermehrungslust erobert es ganz ungeniert Wegränder, Lichtungen, Bachufer und so manche G`stättn. Impatiens glandulifera, das drüsige Springkraut. Sein Name verrät, was es ist: Ungeduldig!
Egal ob grün oder rot. Pfefferoni, Chili und Co. können Tränen und Schweiß fordern. Dabei ist scharf und scharf keinesfalls dasselbe, wie sich auch während diversen Selbstversuchen meiner persönlichen "Aktion scharf" herausstellte.
Hurtigkeit ist angesagt! Die Früchte sind vollreif, dunkelrot gefärbt und fallen bei der kleinsten Berührung zu Boden. Der perfekte Zustand also für die Ernte dieser nicht käuflich zu erwerbenden Delikatesse.
Diese fruchtbaren Gewächse der Gattung "Cucurbita" -einer nichtrankenden Kürbisvarietät mit gurkenähnlichen Früchten - sind kinderleicht zu kultivieren. Beim Wachsen kann man ihnen fast zuschauen, was wiederum den Wunsch nach selbstgezogenem Gemüse ungeduldiger Gärtner rasch befriedigt.
Es gibt Gewächse, die selbst den größten Befürworter der ökologischen Vielfalt aus der Fassung bringen. Mich zum Beispiel. Als gemein, gnadenlos zäh und geradezu diabolisch erweist sich dabei die Zaunwinde,...
Das Team von Servus-TV, des Privatsenders von Red-Bull Chef Didi Mateschitz, war einen Tag lang auf Dreh für die Sendung "Gut Leben" im Garten der Leidenschaften. Die Ausstrahlung dieses Beitrages erfolgt am Freitag, 17.Juni um 18.30Uhr auf Servus-TV
Wie aus dem Nichts sind sie plötzlich aufgetaucht, diese kleinen zarten Insekten von wenigen Milimetern Größe. In Massen! Mit Vorliebe hängen sie an den zarten Triebspitzen und Knospen meiner Rosen. Geflügelte und ungeflügelte Exemplare!
Der Mai hat an Annehmlichkeiten viel zu bieten. Auch ein Kraut namens Waldmeister, welches da sprießt und den Boden lichter Laubwälder mit einem Teppich aus weißen, winzigen Sternchen und vielfingerigen, quirlig stehenden, hellgrünen Blattrosetten bedeckt. Dieser zauberhafte Anblick lässt mich nur an eines denken: An wunderbare rauschartige Ausnahmezustände, verursacht durch Maibowle.
Aegopodium podagaria, der alles überwuchernde Erdholler, sprießt schon wieder. Selbst unmittelbar nachdem ich meine Beete - in altbewährter Kriechtechnik - während einem mehrere Stunden dauernden Nahkampf von ihm befreit zu haben meinte.
Für alle, die es gerne BIO haben empfiehlt es sich, dem Osterhasen etwas unter die Arme zu greifen um seinen selbstverständlich von glücklichen Hühnern gelegten Bio-Freilandeiern mit Pflanzensud Farbe zu verleihen.
Von allen Ecken und Enden hopsen kleine Hüpfer heran, um mit einem satten Plumps im Gartenteich zu landen. Dieser füllt sich zusehends mit hemmungslosen Amphibien, die lautstark nur eines im Sinn haben.
Knoblauchduft liegt in der Luft! Sie sprießen bereits wieder, die spitz zulaufenden, aromatischen Blättchen namens Bärlauch. Ab jetzt steht wieder regelmäßig Selbstgerupftes auf dem Speiseplan.
Wie hätten sie`s denn gerne? Astronomisch, meteorologisch oder doch lieber phänologisch? Nun, der Frühling nämlich lässt sich gleich auf dreierlei Weise bestimmen.
Jedes Jahr erwarte ich sie voller Sehnsucht, die kleinen unscheinbaren Zwerge mit Namen Galanthus. Denn Schneeglöckchen, die trau`n sich was! Mit unerschrockener Kraft brechen sie aus dem Boden. Robust, zielstrebig und zäh. Wenn wer hart im Nehmen ist, dann sind das sie. Sie trotzen Eis und Kälte.
Jetzt ist die ideale Zeit Weiden zu schneiden um daraus allerhand Nützliches und Dekoratives für den Garten zu basteln. Der Name "Weide" kommt vom althochdeutschen Wort "Wida" und bedeutet "die Biegsame."
Der Winter hat uns fest im Griff. Und er verlangt von uns jede Menge Geduld. Eine geradezu engelhafte Geduld. Gartenenthusiasten haben`s jetzt besonders schwer. Zur Winterdepression gesellt sich der botanische Entzug.
Die Clivie, ein südafrikanisches Amaryllisgewächs, auch unter dem Namen Riemenblatt bekannt, ist, nebst Weihnachtskaktus und Begonie quasi als Urgestein einer Großmutterzimmerpflanze zu bezeichnen.
Schön langsam wird`s doch höchste Zeit, sich über die Beschaffung eines passenden Christbaumes Gedanken zu machen. Finde ich zumindest. Stehen doch eh an allen Ecken und Enden unterschiedlichste Exemplare zum Kauf bereit, um, fein aufgeputzt, nicht nur Kinderaugen zum Leuchten zu bringen, werden Sie sagen. Ja freilich, doch so einfach ist das bei uns nicht.
Der heutige Tag wurde einem besonderem Stern gewidmet. Aber wer seine Gedanken jetzt gen Himmel schickt, liegt falsch. Denn vielmehr handelt es sich hierbei um einen irdischen. Genauer gesagt um einen botanischen.
In der Adventzeit sein Heim mit Mistelzweigen zu schmücken, erfreut sich größter Beliebtheit. Ob dies an der Attraktivität dieser Pflanze liegt oder aus anderen Gründen geschieht, bleibt dahingestellt. Immerhin werden dieser interessanten Pflanze vielerlei nützliche und geheimnisvolle Eigenschaften nachgesagt.
Advent leitet sich vom lateinischen Wort "adventus" ab und bedeutet Ankunft. Es ist die Zeit der Vorfreude und der Erwartung. Meine Vorfreude galt gestern der Ankunft von Freundin Gerti - in freudiger Erwartung auf das gemeinsame Adventkranzbinden.
Crassula ovata nennen ihn die Botaniker. Moneytree die Engländer. Und umgangssprachlich wird er fälschlicherweise als Fetthenne bezeichnet. Der Geldbaum. Nach der Lehre von Feng Shui gilt der Geldbaum als Symbol für materielles Wohlergehen.
Zugegeben, ich bin manchmal etwas ungeduldig. Aber da ich, schon geraume Zeit von Laubengängen träumend, diverse Bautätigkeiten voranzutreiben gewillt war, habe ich, rein sicherheitshalber, bereits im Sommer die dazupassenden Pflanzen - aus Ostasien stammende Glycinien - mit denen ich übrigens schon jahrelang liebäugle, erstanden.
Der Zeitpunkt war ein optimaler. Kein Wunder mit dem Herrn Papa als Reiseführer und Sponsor! Mit dabei: auch Frau Mutter und meine einzige Schwester, mit der ich mir nicht nur das Nachtlager teilte. Aber das ist eine andere Geschichte...
Sie wächst selbst auf engstem Raum, bereichert mit ihrem außergewöhnlichen Aussehen sonnige Ecken auf Terrassen und im Garten, gilt seit jeher als Symbol ewigen Lebens und ist deshalb auch oft als Grabbepflanzung anzutreffen: Die genügsame Hauswurz (Sempervivum). Ihr Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "semper-immer" und "vivus-lebend", also "immerlebend"
Manches darf man nicht dem Zufall überlassen. Schon gar nicht den Verbleib der vielen frostempfindlichen Kübelpflanzen, über dessen Leben oder Tod um diese Jahreszeit schon eine einzige Nacht entscheidend sein kann.
Immerhin: Gut zwei Jahre hat er ja gehalten, mein Schwur, dass kein Bagger jemals mehr über meines Gartens Schwelle rolle... Meine Aversion gegen schweres Grabegerät hat jedoch spontan in Sympathie umgeschlagen, als ich klaglos daran scheiterte, ein Ungetüm von Strauch mit eigener Muskelkraft dem Erdboden zu entreißen.
World Wide Web - Oh We We We! oder: Was lange währt geht endlich online
Kommen wir auf meine PC-Kenntnisse zu sprechen, dann würde ich in meinem Fall behaupten, sie seien katastrophal. Obwohl - es war schon schlimmer! Früher einmal. Aber eine eigene Homepage zu erstellen, daran allein mag schon mancher einer scheitern: Ich zum Beispiel.
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